Jedes Corps lebt nach gewissen Prinzipien. Auch wir folgen diesen grundlegenden Prinzipen:
Studienprinzip:
Im Mittelpunkt allen Handelns der Gemeinschaft steht der erfolgreiche Abschluss des Studiums. Dafür unterstützen sich die Corpsbrüder gegenseitig, wo immer es nötig und möglich ist.
Toleranzprinzip:
Jeder Student egal welche Religion, welche Hautfarbe oder welche Nationalität, hat die Möglichkeit sich diesem Freundschaftsbund anzuschließen. Diese Grundtugend alles Corpsstudenten, stellt ein starkes Abgrenzungsmerkmal gegenüber politisch oder religiös gesinnten Studentenverbindungen dar.
Lebensbundprinzip:
Die Mitgliedschaft im Corps soll über die Zeit des Studiums hinausgehen. Ob jung oder alt, alle sind gleichwertige Corpsmitglieder und stehen für die gemeinsamen Ziele und Ideale ein, ein Leben lang. Im Berufsleben stehend, versucht man den jungen Corpsmitgliedern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ausdruck dieser Verbundenheit und des Vertrauens ist das, unter den Mitgliedern gebräuchliche, „Du“.
Conventsprinzip:
Alle wichtigen Entscheidungen des Corps sollen auf demokratische Weise auf Versammlungen (den Conventen) beschlossen werden. Jedes Mitglied soll auf diesen Conventen die Möglichkeit bekommen seine Meinung und Kritik zu äußern.
Mensurprinzip:
Mit dem akademischen Fechten beweist jedes Mitglied seinen Mut und seine Standhaftigkeit in einer extremen Stresssituation. Dies stärkt nicht nur den eigenen Charakter, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl. Stellt die Mensur doch das zentrale Element dar, dem sich generationsunabhängig, jedes Mitglied des Corps einmal ausgesetzt hat.

